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Genetik und Entwicklungsbiologie

In diesem Zyklus des NatLab werden mit vier verschiedenen Experimenten Einblicke in die Genetik und Entwicklungsbiologie gegeben. Um den Themenkomplex möglichst breit darzustellen, wurden Experimente aus thematisch sehr unterschiedlichen Bereichen ausgewählt: der Signaltransduktion, der klassischen Genetik, der Regulation der Genaktivität und der Gentechnik. Dabei werden einige Methoden vorgestellt, mit denen in der Genetik und Entwicklungsbiologie gearbeitet wird, z.B. das Ansetzen und Auswerten einer kontrollierten Kreuzung, ... . Mit den Experimenten soll insbesondere auch erfahren werden, wie die Biologie ihre Erkenntnisse gewinnt.

Hier gibts den Flyer zur Veranstaltung

.: Termine Lehrerfortbildung
geplant 26. / 27.10.2010 zweitägig 16:00 - 19:00 Uhr im NatLab

.: Termine NatLab-Besuch mit Schülern
Donnerstag 18.11.2010 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 25.11.2010 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 02.12.2010 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 09.12.2010 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 16.12.2010 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 06.01.2011 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 13.01.2011 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 20.01.2011 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 27.01.2011 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Ich habe keinen Termin bekommen und moechte noch einen (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 10.02.2011 9 - 13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste
Donnerstag 17.02.2011 9-13 Uhr Unkostenbeitrag: 5 Euro (ausgebucht) Warteliste

1. Gentechnik [Prof. Gilbert Schönfelder]

Die menschliche DNA ist entschlüsselt und mittels moderner Biotechnik (z. B. PCR) und Bioinformatik werden genetische Unterschiede zwischen einzelnen Individuen erarbeitet. Informationen über inter- und intraindividuelle genetische Unterschiede helfen nicht nur zu verstehen, weshalb Personen sich äußerlich unterscheiden, sondern auch Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu erklären.

 
2. Klassische Genetik: Kreuzungs­experimente mit Drosophila
[Prof. Dirk Krüger]

Nachdem die Geschlechter von Drosophila unterschieden werden können, wird eine kontrollierte Kreuzung angesetzt. Eine vorbereitete F2-Generation (dihybrider Erbgang, bw x st) wird ausgewertet. Die Phänotypen-Verteilung, die bezüglich der 9:3:3:1 Hypothese statistisch (Chi²-Test) abgesichert wird, ermöglicht es, die physiologischen Gegebenheiten in den Biosynthesen zur Pigmentierung der Augen bei Drosophila zu interpretieren.
(Bild: http://www.heinegym.de)

 
3. Signaltransduktion [Prof. Rupert Mutzel]
Individuelle Amöben des zellulären Schleimpilzes Dictyostelium discoideum aggregieren bei Nahrungsknappheit zu einem vielzelligen Organismus, in dem ein Teil der Zellen als Sporen überdauern kann. In unserem Experiment sollen die Prinzipien von Kommunikationsvorgängen über spezifische Botenstoffe untersucht werden, welche die Aggregation koordinieren. Sehr ähnliche Kommunikationsprozesse laufen auch zwischen Zellen und Geweben während der Entwicklung höherer Organismen ab.
 
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